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Beispiel R2: Aufsichtsrats- Sitzungszimmer mit Rückprojektion Dieses Sitzungszimmer wurde in einem neuen Stockwerk eingerichtet, das auf das Dach eines bestehenden Hochhauses gebaut wurde. Die phantastische Rundumsicht auf die Stadt wurde vom Architekten mit einer grosszügigen Verglasung des Sitzungszimmers betont. Durch die Abtrennung von zwei gegenüberliegenden Segmenten des kreisrunden Grundrisses (ca. 15 m Durchmesser) entstand auf der einen Seite eine Rückprojektionskabine und gegenüber eine Dolmetscherkabine. Die Rückprojektion war deshalb die beste Lösung, weil die Bilder kontrastreicher als auf einer Leinwand mit Aufprojektion erscheinen. Dies war wegen der hohen Raumhelligkeit besonders wichtig; auch während Sitzungen wollte man die schöne Aussicht nicht durch Verdunkelung beeinträchtigen.
Das Bild oben zeigt den Overhead- Projektor in Betrieb, allerdings ohne eine Folie. Alle anderen optischen Medien sind in der Rückprojektionskabine “versteckt” und projizieren auf die gleiche Fläche. Beachten Sie bitte das von beiden Seiten einfallende Tageslicht.
Deutlich ist auf diesem Bild die Leuchtkraft der kontrastreichen Projektion zu erkennen.
In diesem Plan- Ausschnitt des Raumes ist die Rückprojektions- Kabine zu sehen. Je nachdem, welches Medium gerade über die Fernbedienung angesteuert wird, bewegt sich der Spiegel automatisch in die richtige Position. Um mit der Helligkeit des Overhead- Projektors etwa gleichziehen zu können, wurde ein spezieller Diaprojektor mit Xenon- Lampe eingesetzt.
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